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Berichterstattung

Produkte

Das zentrale Produkt des Bundesnachrichtendienstes ist die Information: beschafft, geprüft, bewertet, verdichtet und aufbereitet. Die Information muss zur rechten Zeit in passender Form und Detailierungsgrad zum richtigen Empfänger. Besonders in Krisenfällen und bei der Unterstützung der Bundeswehr ist eine schnelle und verlässliche Unterrichtung von elementarer Bedeutung. Rund um die Uhr muss zu unterschiedlichsten Themen eine kurzfristige Aussagefähigkeit gewährleistet sein. Die Information wird im Regelfall in Form von Berichten zur Verfügung gestellt.

Für die verschiedenen Abnehmer und die verschiedenen Zwecke der Unterrichtung gibt es individuell abgestimmte Berichtsformen. Diese unterscheiden sich in Umfang, Detaillierungsgrad, Aktualisierungszeitraum und Empfängerkreis.

Spitzenberichterstattung

In verschiedenen Formaten werden politisch besonders bedeutsame und hochaktuelle Themen kurz und prägnant für hochrangige Abnehmer in der Bundesregierung aufbereitet. Ein Beispiel ist hier der Tagesbericht, der knapp die neuesten Entwicklungstrends aktuell relevanter Themen aufzeigt. Im Rahmen einer regelmäßig im Bundeskanzleramt stattfindenden nachrichtendienstlichen Lagebesprechung berichtet der Präsident des Bundesnachrichtendienstes persönlich über wichtige aktuelle außen- und sicherheitspolitische Themen. (Hier sollte auch der Tagesbericht als Form der Spitzenberichterstattung erwähnt werden.)

Regelberichterstattung

Im Rahmen der Regelberichterstattung werden die Fachebenen der Ressorts unterrichtet. Dabei stehen fachspezifische Detailinformationen zu wichtigen politischen, wirtschaftlichen und auch technischen Fragestellungen im Vordergrund.

Krisenberichterstattung

Informationen zu Krisen übermittelt der Bundesnachrichtendienst in Sonderberichten spezieller Arbeitsgruppen an die entsprechenden Ressorts. Umfang und Erscheinungsfrequenz werden dabei den spezifischen Bedingungen der jeweiligen Krise angepasst.

Kooperationsberichterstattung

Zu ausgewählten Ländern erstellt der Bundesnachrichtendienst zusammen mit dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium der Verteidigung sowie dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit abgestimmte Krisenfrüherkennungsanalysen. Die regelmäßige Fortschreibung dient dem frühzeitigen Erkennen krisenhafter Entwicklungen.

Berichterstattung für die Bundeswehr und ausgewählte Ressorts

Die Bundeswehr sowie ausgewählte Ministerien erhalten auf ihren Informationsbedarf zugeschnittene Darstellungen der Entwicklung in den jeweiligen Einsatzgebieten. Im konkreten Gefährdungsfall, beispielsweise in den Einsatzgebieten der Bundeswehr, informiert der Bundesnachrichtendienst über taktisch operative Hinweise oder Warnmeldungen.

Darüber hinaus beantwortet der Bundesnachrichtendienst auch Anfragen der Bedarfsträger aus dem Bundeskanzleramt, den Ressorts, den Bundes- und Landesbehörden und dem Parlament.