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Internationaler Terrorismus

Der Bundesnachrichtendienst übernimmt im Verbund der deutschen Sicherheitsbehörden die Aufgabe, Terrornetzwerke im Ausland aufzuklären.

Internationaler Terrorismus

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Globalisierung einer Gewaltstrategie

Terrorgruppen verfolgen zwar unterschiedliche politische und ideologische Ziele, doch sie ähneln sich in ihrer Gewaltstrategie. Und sie alle setzen auf den gleichen psychologischen Effekt: Die Verbreitung von Angst und Schrecken. In einer vernetzten Welt kann der Terror zudem schnell vom Ausland ins Inland transportiert werden.

Quelle: picture alliance/zumapress.com Mossul im April 2017: Evakuierung von Zivilisten durch die irakische Armee

Auch nachdem der sogenannte Islamische Staat (IS) fast seine gesamten Territorien in Irak und Syrien verloren hat, bleibt er die zurzeit gefährlichste Terrorgruppe. Der BND geht davon aus, dass der IS sowohl vor Ort als auch über sein internationales Netzwerk an Unterstützern aktiv bleibt.

Der Hauptgrund für diese Annahme ist, dass der IS die Gräben zwischen Sunniten und Schiiten noch weiter vertieft und dem islamistisch motivierten Terrorismus damit zusätzlichen Nährboden geschaffen hat.

Bedrohungslage nach wie vor ernst

Europa und damit auch Deutschland stehen seit vielen Jahren im Fokus des internationalen islamistisch motivierten Terrorismus. Nach Anschlägen in Madrid, London, Paris, Brüssel, Istanbul, Barcelona und Berlin ist die Bedrohungslage nach wie vor ernst.

Laut US State Department lag die Zahl der Terroropfer 2017 weltweit bei 18.753 (17 Prozent weniger als 2016)

Terroristen suchen sich zunehmend sogenannte „weiche“ Ziele. Es stehen nicht mehr nur symbolträchtige Orte und Gebäude im Zielspektrum, sondern Menschenansammlungen jeder Art.

Ein hundertprozentiger Schutz ist praktisch unmöglich. Insbesondere radikalisierte Einzeltäter, die sich nicht innerhalb eines Netzwerks bewegen, sind im Vorfeld nur schwer zu identifizieren. Gleichzeitig richtet sich die islamistische Propaganda inzwischen gezielt an solche Personen.

Enger Austausch zwischen den deutschen Sicherheitsbehörden

Die deutschen Sicherheitsbehörden arbeiten daher eng zusammen, um Informationen auszutauschen und Anschläge zu verhindern. Aufgabe des Bundesnachrichtendienstes ist es, Gefahren aus dem Ausland möglichst frühzeitig zu erkennen und beispielsweise aus Syrien nach Deutschland zurückkehrende Gefährder zu identifizieren.

Zur Prävention von Terrorakten hat der BND auch seine Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, sei es in der westlichen Hemisphäre oder in den Krisengebieten, intensiviert.

Quelle: animaflora - stock.adobe.com Polizei

Im Fall eines Anschlags nutzen wir diese Verbindungen auch, um die Strafverfolgung der Hintermänner zu unterstützen und so weitere Straftaten zu vereiteln.

Wichtig ist, dass terroristische Propaganda als solche enttarnt wird. Dazu brauchen wir informierte und aufgeklärte Bürgerinnen und Bürger. Nutzen Sie diese Seite, um mehr über die Hintergründe des internationalen Terrorismus zu lernen.

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