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Wie funktioniert eigentlich Geldwäsche?

Analyst Toni K. erklärt das Prinzip der Müllschiffe.

Geldscheine

Illegale Gelder

„Angenommen, jemand will hohe Summen kriminell verdienten Geldes aus dem Ausland nach Deutschland bringen. Eine einfache Banküberweisung dieser Größenordnung würde die Finanzbehörden misstrauisch machen. Auch das Schmuggeln großer Mengen an Bargeld ist dank der Kolleginnen und Kollegen vom Zoll schwierig und riskant.

In diesem Fall bedienen sich Geldwäscher gerne mal nach außen legal erscheinender Handelsgeschäfte. Ein Beispiel aus der Praxis sind die sogenannten ‚Müllschiffe‘.

Hierzu gründet der Geldwäscher in Deutschland eine Firma, die billig eine Schiffsladung Elektroschrott ankauft. Diesen Schrott deklariert er als hochwertige Computer und verkauft die Ladung dann zu viel höheren Preisen an eine seiner Firmen im Ausland.

Follow the money

Im Zuge dieses Geschäfts werden die kriminell im Ausland erwirtschafteten Gelder nach Deutschland transferiert und somit ‚gewaschen‘. Für die Behörden sieht das aus wie ein ganz normales Geschäft. Die ‚sauberen‘ Gewinne bleiben in Deutschland und können hier sicher investiert werden, beispielsweise in ein völlig legales Immobiliengeschäft.

Damit Deutschland nicht zu einem passiven Unterstützer dieser kriminellen Machenschaften wird, leisten wir zusammen mit anderen nationalen und internationalen Sicherheitsbehörden unseren Beitrag zur Aufklärung solcher Strukturen.“

Toni K. (34), Analyst im Bereich Geldwäsche

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