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"Hier kann ich
etwas bewirken."

Dr. Thomas F. (32) ist Laborleiter beim BND.

Gesicht

"Ein Paradies für Wissenschaftler"

Dr. Thomas F. hätte mit seiner Ausbildung praktisch alles machen können: Nachdem er an mehreren renommierten Universitäten im In- und Ausland Chemie studiert und schließlich promoviert hatte, konnte er sich seinen Arbeitgeber aussuchen.

„Ich wollte aber weder in die Forschung noch in die Wirtschaft“, sagt der junge Wissenschaftler. In beiden Fällen störe ihn die extreme Spezialisierung auf Nischenthemen, was ihm auf Dauer zu langweilig erscheine.

Deshalb schlug er andere Jobangebote aus und wählte ein „Paradies für Wissenschaftler“, wie er es formuliert – den BND: „Ich will mit meiner Arbeit etwas bewirken. Das kann ich hier“, erklärt F. mit sachlicher, naturwissenschaftlicher Nüchternheit. „Außerdem hat man hier eine solche Vielfalt an Aufgaben und Herausforderungen ganz besonderer Art, wie es sie sonst nirgendwo gibt.“

Echte Detektivarbeit

Als Leiter eines interdisziplinären Teams steht er seit anderthalb Jahren dem größten Labor des Dienstes vor. Die Proben, die sein Team untersucht, kommen aus der ganzen Welt. Unter seinem Mikroskop landen Drogen, Sprengstoffe, Medikamente und noch vieles mehr in fester oder flüssiger Form.

Quelle: jk1991 - stock.adobe.com Chemiker am Mikroskop

Meistens kommen die Proben von BND-Agenten aus dem Einsatz. Über die chemische Analyse können die Experten beispielsweise den Reinheitsgehalt von Narkotika feststellen und diese dann sogar bestimmten kriminellen Kartellen zuordnen.

Zu echter Detektivarbeit wird der Job, wenn anhand von zerstörtem Material eines Anschlags auf den Tathergang geschlossen werden muss.

Dass er über seine Arbeit zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, stört ihn nicht sonderlich: „Früher hat keiner verstanden, woran genau ich arbeite. Nun darf ich es nicht sagen.“ Das liefe quasi auf das Gleiche hinaus.

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