Bundesnachrichtendienst

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"Ich sorge dafür,
dass der Laden läuft."

Kerstin C. (29) arbeitet in der Verwaltung.

Die Verwaltungsfachangestellte

Eine Zufallsbekanntschaft

"Ich mag keine Agentenfilme. Es war deshalb nicht unbedingt mein Jugendtraum, zum Bundesnachrichtendienst zu gehen. Dass ich jetzt trotzdem seit acht Jahren beim Dienst bin, ist also eher ein Zufall.

Eine Freundin, die wusste, dass ich eine Stelle in Berlin suche, hat mich zur Seite genommen und mich auf eine Ausschreibung vom BND aufmerksam gemacht.

Quelle: nd3000 - stock.adobe.com Zeigen am Monitor

Zuerst war ich mir unsicher, da für mich die Arbeit beim BND zwangsläufig verbunden war mit Einsätzen am Ende der Welt und noch einigen anderen Klischees, die nicht in meine Lebensplanung gepasst hätten.

Meine Freundin war damals im Bundesministerium der Verteidigung angestellt und hat dazu gemeint, sie wäre ja auch nicht im Einsatz in Afghanistan.

"Ohne mich läuft der Laden nicht"

Also habe ich mich beworben und diesen Schritt nie bereut. Man muss hier natürlich nicht unbedingt als klassischer 'Agent' arbeiten. Der Anteil der tatsächlich operativ tätigen Kolleginnen und Kollegen ist gar nicht so groß, wie man denkt.

Da vor allem das operative Geschäft hohen formalen Anforderungen unterliegt, aber auch alle anderen Geschäftsprozesse sich in Verwaltungsvorgängen niederschlagen, gibt es für Fachkräfte wie mich viel zu tun.

Die meisten mögen den 'Verwaltungskram' nicht - mir macht die Arbeit aber Spaß, weil sie wichtig ist. Ohne Leute wie mich läuft der Laden nämlich nicht.

Die Einschränkungen sind für Mitarbeiter eines Nachrichtendienstes auch nicht mehr so stark wie früher. Inzwischen darf man seinen Freunden und seiner Familie erzählen wo man arbeitet und ist auf der Arbeit auch wie in jeder 'normalen' Behörde telefonisch erreichbar.

Eine ganz normale Verwaltung

Toll finde ich insbesondere das Rotationsprinzip, das einem die Möglichkeit gibt, alle paar Jahre in einem neuen Bereich zu arbeiten. Ich habe z.B. in der Personalgewinnung, dem Personaleinsatz und der Betreuung von Besuchern aus anderen Nachrichtendiensten gearbeitet.  

Außerdem ist der Dienst sehr familienfreundlich. Als junge Mutter arbeite ich in Teilzeit, was bei einem Personalkörper von ca. 6.500 Leuten auch problemlos funktioniert.

Quelle: dragonimages - stock.adobe.com Frauenhand schreibt auf Schreibblock

Der BND ist mit seinem besonderen Auftrag vielleicht keine ganz normale Behörde, er hat aber auf jeden Fall eine ganz normale Verwaltung, mit Reisekostenabrechnungen, Haushalt, Personalmanagement und allem, was andere auch haben."

Kerstin C. (29)

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