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Forschungs- und Arbeitsgruppe "Geschichte des BND"

Collage Geschichtsaufarbeitung

Im Umgang mit der eigenen Geschichte ist für den Bundesnachrichtendienst die transparente Aufarbeitung seiner Entstehungs- und Frühgeschichte wichtig. Aus diesem Selbstverständnis heraus hat der Bundesnachrichtendienst zunächst eine interne Forschungs- und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“ eingerichtet und eine unabhängige externe Historikerkommission berufen.

Die Arbeit der Forschungs- und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“

Die Forschungs- und Arbeitsgruppe ist als Sachgebiet des präsidialen Leitungsstabes verantwortlich für alle Aufgaben die Geschichte des BND betreffend. Die Forschungs- und Arbeitsgruppe wird von einem Historiker geleitet.

Die Arbeit der Unabhängigen Historikerkommission

Die Unabhängige Historikerkommission (UHK) arbeitet ergebnisoffen und unterliegt keinerlei inhaltlichen oder politischen Restriktionen. Sie wurde 2011 vom Bundesnachrichtendienst berufen, um die Geschichte des BND, seiner Vorläuferorganisationen sowie sein Personal- und Wirkungsprofil von 1945-1968 und den Umgang mit der Geschichte aufzuarbeiten.

Am 15. Februar 2011 unterzeichneten der Präsident des Bundesnachrichtendienstes Ernst Uhrlau und die vier berufenen Historiker in Berlin die vertraglichen Vereinbarungen.

Als Mitglieder der Unabhängigen Historikerkommission wurden folgende Wissenschaftler berufen:

  • Professor Dr. Jost Dülffer (Universität zu Köln)
  • Professor Dr. Klaus-Dietmar Henke (Technische Universität Dresden)
  • Professor Dr. Wolfgang Krieger (Philipps-Universität Marburg)
  • Professor Dr. Rolf-Dieter Müller (Militärgeschichtliches Forschungsamt Potsdam / Humboldt-Universität Berlin).

Sowohl die Kommissionsmitglieder als auch die eingebundenen Fachwissenschaftler erhalten umfassenden Zugang zum entsprechenden Archivbestand des Bundesnachrichtendienstes. Grenzen erfährt der Umgang mit den erlangten Informationen einzig dort, wo gesetzliche Bestimmungen des Archivgesetzes, des Persönlichkeitsrechtes oder des Geheimschutzes diesen beschränken.

Das Projekt ist inzwischen auf einen Zeitraum von sechs Jahren angelegt. Die Forschungsergebnisse werden der Öffentlichkeit in den kommenden Jahren in Form von Publikationen und über verschiedene wissenschaftliche Veranstaltungen zugänglich gemacht.

Zusatzinformationen


Unabhängige Historiker Kommission