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BND, DGSE und MI6 betonen internationale Zusammenarbeit auf MSC

Die Chefs der Auslandsnachrichtendienste von Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben sich vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zu einem Meinungsaustausch getroffen.

Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Dr. Bruno Kahl, der Leiter der Direction Général de la Sécurité Extérieure (DGSE), Bernard Émié, und der Chief of the Secret Intelligence Service MI6 (SIS), Alex Younger, kamen in München zu einem trilateralen Treffen zusammen.

Die Leiter der drei Dienste sind sich darin einig, dass neue Bedrohungen neue Antworten erfordern; findet man diese nicht, drohen noch größere Gefahren. Also gilt es, an einem Strang zu ziehen. Die Dienste sind stark, und sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der drei Länder und darüber hinaus. Eine enge Zusammenarbeit zwischen den europäischen Nachrichtendiensten im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundwerte ist unerlässlich, vor allem angesichts der vielfältigen außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen, denen sie sich gegenübersehen. Auch nach einem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union muss durch enge Kooperation und Informationsaustausch grenzübergreifend gegen Internationalen Terrorismus, Illegale Migration, Proliferation und Cyberangriffe vorgegangen werden.

Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Botschafter Wolfgang Ischinger, würdigte das Treffen: „Ich freue mich, dass derart viele hochrangige Fachleute aus den Nachrichtendiensten die Münchner Sicherheitskonferenz zum Anlass nehmen, um über wichtige Sicherheitsfragen zu diskutieren. Das persönliche Treffen und der intensive Fachaustausch sind nicht nur bei Diplomaten unerlässlich, sondern auch für die Dienste.“

Über nachfolgende Links können Sie die Pressemitteilung als PDF in mehreren Sprachen abrufen: Deutsch, Englisch und Französisch.