Der am 29.11.2011 von der Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes (UHK) angesprochene Sachverhalt ist im BND dokumentiert und seit September 2011 Gegenstand umfangreicher Recherchen im Rahmen der Aufarbeitung der Archivbestände.
Die vernichteten Personalakten im Umfang von ca. 2% des für das Geschichtsprojekt relevanten Bestandes wurden seinerzeit als nicht archivwürdig eingestuft. Aus heutiger historiographischer Sicht ist der Bestandsverlust gleichwohl bedauerlich und ärgerlich.
Die Forschungs- und Arbeitsgruppe Geschichte des Bundesnachrichtendienstes hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch Beiziehung umfangreicher Referenzmaterialien innerhalb wie außerhalb des Dienstes den Informationsverlust zu den betreffenden Personen so weit wie möglich zu minimieren. Erste Ergebnisse dieser Untersuchungen können in Kürze im Rahmen einer Sonderveröffentlichung der „Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe“ zur Verfügung gestellt werden.
Eine abschließende Bewertung und Einordnung des Vorgangs wird voraussichtlich erst im Zuge weiterer Fortschritte im Projektverlauf geleistet werden können.
Der BND wird auch weiterhin eng mit der UHK zusammenwirken.







